Kontakt:

Römisch-Katholisches Pfarramt
Dittersdorfer Weg 1A
D-01768 Glashütte/Sachsen

Am Ende des 2. Weltkrieges waren viele katholische Flüchtlinge aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn und Schlesien in das Müglitztal gekommen, in dem es seit der Reformation kaum noch Katholiken gab. Daher wurde es notwendig, eine katholische Kirche zu bauen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, einen geeigneten Bauplatz zu bekommen, wurde die Errichtung einer Kirche auf schwierigem, bergigen Gelände genehmigt. Die Grundsteinlegung fand 1952 statt. Am 31. Oktober 1954 weihte der Bischof Heinrich Wienken die Kirche und im Jahr 1956 wurde die Kirche zur Pfarrkirche für das obere Müglitztal erhoben.

Ab 1983 gab es in Glashütte keinen katholischen Priester mehr. Deshalb übertrug Bischof Gerhard Schaffran dem Diakon Siegfried Baubkus die Seelsorge in der Pfarrei, während seither der jeweilige Pfarrer von Geising für die priesterlichen Dienste in Glashütte zuständig ist. Seit 2002 sind die Glashütter Katholiken mit den Katholiken in Geising zur Pfarrei "Nikolaus von Flü" Geising-Glashütte zusammengeschlossen, was im weiteren Zuge der Strukturreform im Bistum Dresden-Meißen erfolgte.

Inzwischen ist aus dieser großen Nachkriegsgemeinde eine kleine Sonntagsgemeinde geworden, für deren Leben seit vielen Jahren das Bibelteilen und die Exerzitien im Alltag wichtig sind. Etwas stolz ist die Pfarrei auf eine Besonderheit: Aufgrund, das kein Organist zur Verfügung steht, singt die Gemeinde immer a capella und erstetzt somit den Kirchenchor.